Krümel – der neue Chef im Land


KrümelHuhu! Ich bin der Krümel.
Aber weder „verkrümel“ ich mich (nur wenn Fremde kommen) noch bin ich so klein – na gut, ich war es mal…

Wo ich genau herkomme, weiss ich nicht mehr, nur dass ich, als ich noch gaaaanz klein war, auf einmal ganz alleine in der grossen weiten Welt war und mich erst einmal im Motorraum eines Autos versteckt habe.
Da sind dann meine jetzigen Menschen durch mein Rufen – ich hatte ja grossen Hunger – auf mich aufmerksam geworden, haben mich da raus geholt und mit zu sich genommen.
War mir zwar erst nicht so richtig geheuer, aber nachdem ich was zu futtern bekommen hatte und die Menschen mit mir ausgiebig gespielt hatten, hab ich mir gedacht, dass es doch ’ne gute Idee war, mit denen mitzugehen…

Mit der Anji, die schon da lebt, hab ich mich direkt gut verstanden und mit den Hunden war auch kein Problem.
Nur die Ronja mag mich (noch) nicht so recht. Ist aber nicht weiter schlimm, denn die ist eh die meiste Zeit draussen oder liegt im Bett.

Bis auf die lästigen Tierarztbesuche (Imfungen und Kastration) gefällt’s mir hier ganz gut: Den lieben langen Tag auf der Couch faulenzen, fressen, spielen und jetzt im Winter (2012/2013) schön im Schnee rumtoben.
Da werde ich bestimmt noch viel Spannendes erleben.

Die Zeit vergeht im Flug und wenn ich draußen nicht die Gegend unsicher mache kuschel ich zusammen mit meinen Menschen oder Anji. Und Ronja geh ich aus dem Weg (oder sie mir). Außer wenn’s was zu futtern gibt, dann sind wir uns einig…


Klettermaxe KrümelEnde April 2014 gab’s dann ’ne große Veränderung – Umzug. Mann, war ich durch den Wind. Hatte erst gedacht, dass wir abgeschoben werden sollten und habe mich mit Anji erst mal zwei Tage verkrochen…
Aber der Hunger war stärker und im Nachhinein war der Umzug eine super Sache.
Hier im neuen Zuhause – ein altes Bauernhaus mit Ställen, Scheune und viel Gegend drumherum – weiß man gar nicht, wo man zuerst hin soll. Und die Bäume… Das ist ein Spaß, da rauf und runter zu klettern. Vor allem mit dem Neuzugang Lillifee, mit der ich auch sonst viel rumtobe.

Neben Lillifee kam noch das Langhaarmonster Gizmo dazu, mit dem ich mich auch ganz gut verstehe. Hier gibt es ja genug Platz, wenn man seine Ruhe haben will.
Nur die „Grazien“ von Frauchens Bruder gehen mir manchmal auf den Nerv. Dafür bekommen wir von dem Bruder öfters das ein oder andere Leckerlie. Da nimmt man auch nervige Katzen in Kauf.

Tja, und mit den Fellnasen…
Lucky und Lupa, die beiden aus meinen Kindertagen, sind leider nicht mehr. Dafür sind die beiden Griechen Agouri und Emma gekommen. Auch mit denen klappte es, auch wenn Agouri mir Anfags was zu stürmig war. Mittlerweile werde ich von von den beiden immer begrüsst, wenn wir uns draußen treffen oder ich gehe gleich mit Gassi. UNd wie gesagt, es ngenug Platz hier…

Und so bin ich im Sommer viel draußen und im Winter viel im Bett, auf der Couch oder im Heu. Das wahre Katzenparadies.

Was aber mit Ronja ist – keine Ahnung. Die war auf einmal nicht mehr da. Hoffentlich geht’s ihr gut.

Ich melde mich dann wieder, wenn’s was spannendes zu erzählen gibt.

Euer Krümel
(Juni 2016)

Krümels Fotoalbum:

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