Kimba – eine wahre Schönheit


KimbaHallo zusammen!

Ich heisse Kimba. Das soll zwar ein männlicher Name sein (nach diesem gezeichneten weissen Löwen), deshalb erzähle ich allen, dass Kimba eine Kurzform von Kimberley ist. Ab und zu werde ich auch Kimi gerufen.

Im April 1998 kam ich bei Bad Honnef zur Welt, wo ich auch schon von klein an mit Hunden zu tun hatte, denn die Familie dort hatte eine Berner Sennenhündin. Deshalb komme ich auch heute noch gut mit Hunden klar und habe auch ein wenig von ihrer Körpersprache gelernt (z. B. wedeln und nicht direkt in die Augen gucken).

Mit acht Wochen wurde ich dann in eine neue Familie abgegeben. Da war neben meinen Dosenöffnern noch der Kater Knuddel und der Hund Danny, mit dem ich mich auch prima verstand.

Als Katzenkind muss man ja viel lernen – wo komme ich überall rein oder drunter, wie komme ich Gardinen hoch und so. Ich glaube, ich habe meine Menschen damit ganz schön auf Trab gehalten. War aber auch anstrengend, weshalb neben fressen und spielen meine Hauptbeschäftigung schlafen war.
Alles in allem kann man aber sagen, dass ich eine glückliche Kindheit hatte.

So wuchs ich und gedieh und ich hörte meine Menschen ab und zu sagen, dass ich eine richtige Schönheit wäre – das geht doch runter wie Öl!
Sie sagen aber auch, bei mir wäre ein Schuss Siamkatze mit drin. So ein Quatsch – ich bin eine waschechte Norwegerin (na ja, fast reinrassig). Ich erzähle nun mal gerne. Und wenn meine Menschen mit mir reden ist es unhöflich, zu schweigen.

Kimba in der KisteEnde 1999 mussten wir dann umziehen. Das Kartonpacken dabei fand ich ganz toll – ich liebe Kisten und Körbe, da kann man sich so schön reinlegen. Mein Frauchen hat dabei allerdings immer die Kriese bekommen, wenn sie mich dann nicht fand.

Im neuen Heim hatten wir sogar einen Balkon mit einer kleinen Wiese drauf. Da konnten wir uns auch mal den Wind um die Nase wehen lassen (ist aber nichts gegen das Leben, was ich jetzt habe).

Im Januar 2002 holten sich meine Menschen dann noch eine Katze, die sie umsorgten, weil sie angeblich so ängstlich ist.
Was soll das denn? Ich bin doch hier die einzige Prinzessin! Hab der aber direkt klar gemacht, wer hier der Chef ist!

Ein paar Monate später gab’s dann das nächste Highlight – unser eigenes Haus mit viel Gegend drumherum, die wir seit dem darauf folgenden Frühjahr erkunden durften.
Das nenn’ ich ein Katzenleben: Wiese soweit das Auge reicht, Mäuse ohne Ende und zu Hause immer ein warmes Plätzchen zum schlafen. Nur auf die Autos muss man höllisch aufpassen – ich mag Autos sowieso nicht!

Kimba und Anji im DreckMittlerweile kontrolliere ich ein ansehnliches Revier, bekomme aber immer zu hören: „Hey, du bist doch kein Kater!“ – Wie soll ich den sonst meine Grenzen abstecken, wenn nicht mit meiner persönlichen Duftmarke? – Keine Ahnung von der Materie, diese Menschen.
Knuddel und Anji sind keine Konkurrenz, die halten sich meist in der Nähe vom Haus auf, auch wenn mir die kleine Göre öfters hinterherläuft.
Das einzige, was ich hier nicht mag, ist Schnee. Ja, ja – ich bin zwar eine Norwegerin, aber ich mag das weisse Zeug nun mal nicht!

Wie ich am Anfang schon erzählt habe, komme ich gut mit Hunden klar und als im Mai 2004 Danny über die Regenbogenbrücke gegangen ist, fehlte er mir dann auch, denn es hat immer Spass gemacht, mit ihm und unseren Menschen spazieren zu gehen.
Es kamen aber recht schnell die beiden neuen – Chester und Chica – ins Haus, mit denen ich mich sofort verstand. Chester war dann irgendwann weg. Dafür kam aber Lucky. Auch gut, so lange die Hunde mich akzeptieren, habe ich mit denen ebenfalls kein Problem.
So, genug erzählt. Davon bekomme immer ich Hunger und gehe mir deshalb jetzt eine Maus fangen.

Bis die Tage!
(April 2005)

Tja, so gehen die Tage ins Land.
Besonders viel oder aufregendes ist nicht mehr passiert. Ich bin die meiste Zeit draussen (ausser bei Schnee…), „kümmere“ mich um die Mäuse und geniesse das Leben in der Natur.

Kimba im BlumenkastenIch kann raus und rein wann ich will, auch wenn meine Menschen immer etwas von „Taubenschlag“ faseln. Bekomme mein Futter, wenn mir die Mäuse nicht genügen, und meine Streicheleinheiten.
Mit den anderen Fellnasen und Samtpfoten komme ich prima aus, auch mit der Neuen, die mein Frauchen Anfang 2009 aus dem Allgäu mitgebracht hat. Soll ein Notfall gewesen sein.

Dass das freie Katzenleben aber auch seinen Preis haben kann, musste ich dann leider vor Kurzem selbst feststellen.
Normalerweise halte ich zu fremden Tieren und Menschen immer einen Sicherheitsabstand, und wenn mir doch einer zu nahe kommt, schaue ich, dass ich Land gewinne.
Diesmal aber war ich nicht schnell genug gewesen – ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste (elfeinhalb).
Irgendwas hat mich gejagt, am Schwanz erwischt und als ich mich rumdrehte, gingen mit einem mal die Lichter aus…

Für meine Menschen war’s natürlich ein Schock, mich so abrupt zu verlieren.
Doch seit nicht traurig. Ich habe mein Leben in vollen Zügen gelebt und die anderen brauchen auch Eure Zuneigung.

Es heisst immer, dass die Tiere, die dass Dasein auf der Erden beendet haben, auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke auf ihre Gefährten warten.
Nun stehe ich selbst hier und will deshalb mal schauen, ob ich Danny und Chica finde. Dann können wir gemeinsam auf die anderen warten.

Wir sehen uns
Eure Kimba
(Oktober 2009)

Kimbas Fotoalbum:

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